Rund um Leystad

Das Wassersportzentrum der Niederlande.

Die Regionalhauptstadt des Flevolandes, wurde in den 60 zigern auf dem Reißbrett geplant und ist dann im Zuge der Einpolderung 1965 entstanden. Es ist keine "gewachsene" Stadt im herkömmlichen Sinn, eher ein riesiges, rasant weiter wachsendes Villendorf. Dementsprechend fehlt jegliche Atmosphäre. Das Uferpanorama ändert sich ständig. Auf dem früher kahlen Deich wächst im Südwesten zum Beispiel gerade eine spitzgieblige Häuserkette. 

Für Regentage eignet sich der Besuch des Aerodroms, das holländische Luftfahrtmuseum. Highlight desselben ist eine flugfähige Super-Constellation, aber auch viele andere altere und neuere Flugzeuge können eingehend besichtigt werden.

Sicher nicht ein nettes Dorf, wie Enkhuizen, Hoorn o.ä., aber dennoch eine Stadt mit Potential. Viel wird am Image gefeilt und das mit Erfolg.

Lelystad verfügt über mehrere Häfen, wie Lelystad Haven, Bataviahaven, DecoMarina, Houtribhaven und die FlevoMarina.
Liegemöglichkeiten gibt es in Hülle und Fülle. Von Norden kommend stößt man zuerst auf die hochmoderne Flevo Marina. Weiter binnen folgt der Houtribhaven samt dem Deko Marine Center. Jenseits der Schleuse dann brandneu der Batavia-Hafen mit seinem modernen Betonbecken. Das ist der "Braunen Flotte", den historischen Charterschiffen, vorbehalten. Zum Wasser hin abgeschlossen wird der Hafen von einer gewaltigen grauen Bogenbrücke. Sie erinnert irgendwie an eine Militäranlage. Vielleicht ist der Eindruck als Trutzburg erwünscht, liegt doch gleich dahinter der kriegerische, 56 Meter lange kanonenbestückte Nachbau des Ostindienseglers "Batavia", das Highlight der Stadt. Die Batavia-Werft kann jedermann besichtigen. Dort werkeln Bootsbauer, Langzeitarbeitslose und gestrauchelte Jugendliche momentan an dem historischen Nachbau eines weiteren Schiffes, der "Zeven Provincien".

Weit über die Grenzen hinaus bekannt, liegt hier direkt an der Houtribsluis die bekannte Bataviastad. Eines der größten Outletcenter in den Niederlanden.
Direkt daneben findet man den Bataviahaven mit modernen Liegeplätzen auch für die Privatschifffahrt. Hier kann man auch mal eben anlegen und gemütlich nach Herzenslust shoppen gehen in der Bataviastad oder im neuen koekkoekpannenkoek einen niederländischen Pfannkuchen geniessen.

Hier findet man auch das Museum von Flevoland und die historische Bataviawerf, eine Schiffswerft. Dokumentiert ist das alles im Poldermuseum Nieuw Land.

Im Süden Lelystads dann weitläufige Naturparks zum wandern, radfahren und entdecken.

Neue moderne Häuser werden direkt am Wasser gebaut, die das Stadtbild deutlich verändern und interessant machen.

Direkt neben der FlevoMarina ist eine nagelneue Golfanlage, FlevoGolf, entstanden. Direkt daneben findet man endlich auch ein Hotel. Ein Bed & Breakfast Hotel, das Huis van Steen

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