Edam

die weit bekannte Käsestadt oder besser Dorf.

Edam hat eine malerische Innenstadt mit Häusern und kleinen Grachten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Wichtige Gebäude sind die gotische Nikolaikirche (15. bis 17. Jahrhundert, mit schönem Glockenspiel), das Fremdenverkehrsbüro (VVV) im ehemaligen Rathaus (erbaut 1727), der "Spielturm", ein ehemaliger Kirchturm (16. Jahrhundert), das Proveniershuis (1555) und das Stadtmuseum (1655). Volendam hat seine Trachten, seine Holzhäuser, seine Kirmes sowie Läden und Gastronomie, die Touristen anziehen.

Schon 1230 war beim Damm im Gewässer Ee oder Ye, dem E-dam, von Handel die Rede. Die Schiffsgüter müssen bei einem Damm ja ohnehin aus- und wieder übergeladen werden. Der Graf von Holland Wilhelm V. von Bayern verlieh Edam1357 das Recht, einen Hafen anzulegen, jährlich drei Jahrmärkte zu halten und andere Privilegien. Damit war Edam eine Stadt geworden. Die Blütezeit Edams war etwa das 16. und 17. Jahrhundert, wegen des Käse- und Fischhandels und der Schiffswerften, die es damals gab. Aus Dank für Hilfe an Alkmaar während der Belagerung 1573 durch die Spanier (siehe: Achtzigjähriger Krieg) gewährte Wilhelm von Oranien der Stadt das Waagrecht. Nach 1700 lief der Handel zurück. Edam blieb eine Kleinstadt.

 

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