Harlingen

Wirtschaftlich ist Harlingen vorwiegend von Landwirtschaft, Schifffahrt, Seefischerei und Tourismus abhängig.
So gibt es Fährverbindungen zu den Westfriesischen Inseln Terschelling und Vlieland. Ungefähr 8 Kilometer südlich von Harlingen beginnt der Abschlussdeich, der das Wattenmeer vom IJsselmeer trennt. Die Häfen ermöglichen der Seeschifffahrt den Zugang zur Provinz Friesland. Der neue Fischereihafen wird auch von den großen Kuttern aus Urk benutzt. Vor allem Muscheln werden an Land gebracht. Harlingen hat noch einige kleine Schiffswerften, wo jedoch nur noch Yachten neu gebaut werden.
Im Jahr 1234 hat das aus zwei „terpen“ (Warften) entstandene Harlingen das Stadtrecht erhalten. Die Stadt kannte eine Blütezeit, als sie sich wirtschaftlich auf Holland orientierte, und musste1580 und 1597 zweimal ausgeweitet werden. Der Fischhandel mit England war auch über lange Zeit ertragreich. Touristisches 

Die Innenstadt Harlingens ist wegen der malerischen alten Häuser mit Treppengiebeln (1600–1800), der Grachten und Häfen sehenswert. Die reformierte Kirche und das Rathaus datieren aus dem 18. Jahrhundert. Das Stadtmuseum Hannemahuis hat einen Raum, der an den aus Harlingen gebürtigen Schriftsteller Simon Vestdijk erinnert. Der Hafen ist vor allem durch das Wattenmeer auch bei Seglern beliebt. In der Saison herrscht hier ein reger Betrieb an Traditions- und Plattbodenschiffen, u.a. die sogenannten „skûtsjes“. Da sich der Hafen bis in die Innenstadt ausstreckt, bietet dies alles auch einen malerischen Blick für die „Landratten“. Es ist auch empfehlenswert, Harlingen an einem Samstag einen Besuch abzustatten. An diesem Tag ist der Wochenmarkt in Harlingen.

gerne dient Harlingen auf dem Weg zu oder von den Inseln als Zwischenstopp. Man kann ausgedehnt shoppen gehen in den zahlreichen Geschäften oder nett zusammen sitzen in den vielen Restaurants und Kneipen.

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